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Général | 14.05.2010
Die Ruhe vor dem Sturm – Die Nati bewegt!

Die Schweizer Nationalmannschaft geniesst zwei Ruhetage nach dem historischen Erfolg gegen Kanada. Der Gruppensieger kommt in den Genuss der um einen Tag verlängerten Erholungsphase. Die Stimmung im Team ist nach wie vor hervorragend - die Mannschaft konzentriert sich jetzt auf das morgige Spiel gegen Tschechien.

Nach dem historischen Sieg gegen Kanada war die Stimmung im Schweizer Mannschaftshotel sehr gelöst. Am mitternächtlichen Nachtessen war die gute Stimmung richtiggehend fühlbar. Länger als sonst blieben die Spieler am Tisch sitzen und genossen den Moment des Triumphes. Das 4:1 gegen Kanada ebnete zwar den Weg zum Gruppensieg, viel mehr ist jedoch noch nicht erreicht. Das sind sich sowohl Spieler wir Coaches bewusst. Das Fazit von Sean Simpson in der Kabine: „Jungs - wenn ihr überlegt, wie wir heute gespielt haben, dann überlegt, was heuer für uns alles drin liegt!"

Der gestrige Tag beinhaltete ein kurzes Training für alle, ehe der Nachmittag der Erholung diente. Um halb sieben stiegen die Nationalspieler in den Bus und wurden in ein schmuckes Restaurant in der Nähe chauffiert. Das offizielle Teamessen fand in entspannter Atmosphäre statt. Das Rinds-Steak mit den lokalen Spargeln gefiel durchwegs. Gut bedient ist die Mannschaft, die den besten Teamhost hat. Markus, der Schweizer Host mit lokalen Beziehungen - sorgte für die Wahl des Restaurants.

Zweiter Ruhetag - leichtes Training

Am heutigen Freitag absolvierte das Team ein knapp einstündiges Training. Der Einsatz auf dem Eis war freiwillig - 18 Spieler zogen sich dennoch Schoner und Trainingsleibchen über und trainierten bis zu 50 Minuten auf dem Eis. Andere zogen es vor, die Trainingseinheit individuell im Kraftraum oder auf dem Fahrrad zu absolvieren. Am Abend ist der Fokus dann wieder stark auf das nächste Spiel gerichtet. Sean Simpson und sein Coaching Staff werden die Mannschaft auf den morgigen Gegner Tschechien einstellen. Diese wohnen - dies nur so nebenbei - im selben Hotel wie die Schweizer. Man darf gespannt sein, wer morgen Samstagabend ein bisschen länger am Nachtessen sitzen bleibt!

TV-Euphorie an den Bildschirmen

Allen Unkenrufen zum Trotz scheint die Eishockey Weltmeisterschaft trotz des sehr späten Termins zu einem Publikumsmagnet zu avancieren. Schon die Spiele gegen Lettland und Italien wurden vom Deutschschweizer Publikum gut gesehen. Das Spiel gegen Kanada entwickelte sich aus Eishockey-Sicht zu einem Strassenfeger: Durchschnittlich 350‘000 Zuschauerinnen und Zuschauer sassen beim 4:1-Sieg vor den Bildschirmen - in der Entscheidung waren sogar über eine halbe Million Zuschauer live dabei. Eine Zahl, auf die die Nationalmannschaft stolz sein kann!

Zwischenrunde: Tschechien, Norwegen und Schweden

In der Zwischenrunde trifft die Schweizer Mannschaft allesamt auf Gegner, die sie bereits in der Vorbereitung hatte. Am Samstag, 15. Mai gegen Tschechien, am Montag, 17. Mai gegen Norwegen und am Dienstag, 18. Mai gegen Schweden. Drücken Sie der Schweizer Nationalmannschaft die Daumen - sie freut sich!

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