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22.05.2012

Die ZSC Lions freuen sich, die Verpflichtung des 29-jährigen Stürmers Ryan Shannon bekannt geben zu dürfen. Der Amerikaner unterschrieb bei den Lions einen 3-Jahres-Vertrag.

Von Medienmitteilung

Ryan Shannon wechselt von der NHL Organisation Tampa Bay Lightning zu den ZSC Lions wo er in der Saison 11/12 insgesamt 45 Spiele machte und dabei 12 Skorerpunkte erzielte. Insgesamt kommt der 29-jährige Stürmer auf 305 NHL Spiele - 99 Skorerpunkte (35 Tore / 64 Assists) für die Organisationen Anaheim, Vancouver, Ottawa und Tampa Bay. In der Saison 2006/07 gewann er mit den Anaheim Ducks den begehrten Stanley Cup.

In der AHL absolvierte der Amerikaner insgesamt 138 Partien und erzielte dabei 139 Skorerpunkte (41 Tore / 98 Assists).

An der Eishockey Weltmeisterschaft 2009 (in der Schweiz) und 2011 (in der Slowakei) kam Ryan Shannon zu insgesamt 16 Einsätzen (4 Tore / 3 Assists) für die USA.

Neuzuzug Nummer 7 für die Saison 2012/13

Mit Ryan Shannon kommt nach Tim Wolf (von den GCK Lions), Marco Maurer (Lakers), Cédric Hächler (Malmö Redhawks), Phil Baltisberger (GCK Lions), Morris Trachsler (Genf-Servette) und Chris Baltisberger (GCK Lions) die 7. Neuverpflichtung zum Meister.

Der Stürmer Oliver Baur wechselt nach vier Jahren in der NLB, zuletzt beim EHC Basel, in die 1. Liga zum SC Unterseen-Interlaken.

Von Martin Merk

Die Berner Oberländer verstärken sich für die kommende Saison auch mit zwei Elite-A-Junioren: Torhüter Samuel Schweiger (Zug) und Stürmer Sandro Stadelmann (SCL Tigers). Innerhalb der 1. Liga kommen die Stürmer Remo Eisenring (Lyss) und Kevin Rohrbach (Thun).

Nicht mehr im Team sind Oliver Gresch, Marco Zurschmiede, Roger Göth (alle SC Böningen), Adrian Müller (Auslandaufenthalt) und Roland Stähli (Rücktritt).

Was vor Monaten für die ZSC Lions noch unmöglich schien, schwirrt nun langsam in den Köpfen der Zürcher Clubführung: Der Lockruf aus der NHL an ihren Trainer Bob Hartley, der eigentlich einen Vertrag ohne Ausstiegsklausel für die neue Saison hätte.

Von Martin Merk

Besonders in Verbindung gebracht wird der Meistertrainer mit den Calgary Flames und den Montréal Canadiens. Dies ist an sich nichts Neues. Bereits im Januar berichteten wir darüber, doch damals schlossen die ZSC Lions kategorisch aus, dass es die Möglichkeit eines Abgangs bestehen könne. Hartley wolle in Zürich bleiben und plane langfristig mit dem Club, hiess es damals.

Vier Monate und einen Meistertitel später sieht es anders aus. Die Calgary Flames mit Hartleys Kumpel Jay Feaster als GM brauchen immer noch einen Trainer und in Montréal kommt es zum nächsten Trainerwechsel. Hartleys Name wird dabei immer öfters genannt, denn in Montréal zählen nicht nur Trainerqualitäten, sondern auch die französische Sprache. Und für Frankokanadier wie Hartley gelten die "Habs" als das Zentrum des Hockeyuniversums. Ob Hartley wirklich widerstehen könnte, wie man es in Zürich lange annahm?

Mittlerweile gibt man sich nicht mehr ganz so optimistisch bei den ZSC Lions. Wie etwa der Sportchef Edgar Salis in der heutigen "Blick"-Ausgabe.

"Hartley ist ein sehr kompetenter Mann. Und kompetente Leute sind begehrt. Für uns bedeutet das im Moment vor allem eines: Unruhe", wird Salis zitiert. "Mittlerweile würde ich meine Hand nicht mehr ins Feuer legen, dass Hartley nicht geht. Das Werben um Hartley wird konkret, obwohl wir bis jetzt noch keine Anfrage oder Angebote erhalten haben."

Was, wenn Hartley tatsächlich geht? "Dann sitzen wir im Gremium zusammen und treffen einen Entscheid. Man kann keinen zwingen, irgendwo zu arbeiten", sagt Salis. Es wird wohl eine schwierige und unruhige Sommerpause für die Zürcher nach dem Titelgewinn.

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