In Langnau durften die SCL Tigers nach zehn Auswärtsspielen (acht Punkte) endlich vor eigenem Publikum antreten. Die für 33 Millionen Franken umgebaute Ilfishalle hätte kaum besser eingeweiht werden können. Das Heimteam fügte Leader Genève-Servette vor über 6000 Zuschauern die dritte Niederlage der Saison (2:3) zu. Die Tigers gingen durch zwei Powerplay-Tore 2:0 in Führung, Kim Lindemann stellte in der 51. Minute die Zweitore-Führung wieder her.
Einen unfassbar erfolgreichen NL A-Einstand erlebte Henrik Zetterberg. Der Schwede in temporären Zuger Diensten, der bereits am Freitag beim Debüt gegen die SCL Tigers doppelter Torschützen gewesen war, toppte die Bilanz tags darauf sogar noch. Beim 5:2 in Ambri traf der Goalgetter der Detroit Red Wings sogar dreimal. Durch den Sieg hievten sich der skandinavische Star und sein Arbeitgeber zu Lasten von Kloten über den Trennstrich auf Rang 8. Die Flyers verloren trotz zweimaliger Führung gegen Fribourg 2:3, den entscheidenden Treffer für das zweitklassierte Gottéron erzielte Cédric Botter - per Penalty.
Von den Top 4 der Liga gewann einzig der Leader nicht. Die ZSC Lions setzten sich auswärts gegen den SC Bern 3:2 durch und liegen bereits sieben Punkte vor dem Gegner der letzten Playoff-Finalserie. Das viertklassierte HC Lugano erzielte beim 6:3 gegen Biel vorab dank seiner Ausländer und dank NHL-Verteidiger Luca Sbisa die ersten vier Treffer im Powerplay.
Wie Zug hat(te) auch der HC Davos einen erfolgreichen "Sniper" in seinen Reihen. Der tschechische Stürmer Petr Sykora erzielte wie 24 Stunden davor bei seinem Comeback gegen Kloten (4:1) auch in Rapperswil-Jona (3:2) eine Doublette. Mit 17 Punkten liegt der HCD als Zehnter aber noch immer zwei Zähler hinter dem letzten Playoff-Rang zurück.

